(Zevener Zeitung, 03.05.99)
"Irgendwie anders": Tarmstedter Jugendchor singt in Rhade
Rhade (sb). Spaß und gute Laune versprühten die rund 50 jungen Sängerinnen und Sänger des Tarmstedter Jugendchores am Sonntag abend in der Kirche zu Rhade. Jung und alt waren der Einladung zu dem Konzert gefolgt, um sich einmal selbst von dem guten Ruf des Jugendchores zu überzeugen. Es lohnte sich: Unter dem Titel "Irgendwie anders" stellten die Musiker ein buntes Programm aus modernen Kirchenliedern, Spirituals und klassischen Stücken zusammen.
Der Chor untermalte die Lieder mit zahlreichen Instrumenten: E-Piano, Gitarre, Percussions, Posaune und Trompeten erfüllten mit ihren Klängen die Rhader Kirche. Die Konzertbesucher wurden animiert, das Programm aktiv mitzugestalten. Aus dem Zurücklehnen in die Kirchenbänke wurde nichts, denn wer ließ es sich zweimal sagen, aus voller Brust und mit dem Herzen mitsingen zu dürfen. Zwischen den Liedern moderierten Mitglieder des Jugendchores das Konzert, zitierten Bibelstellen oder interpretierten Szenen aus der Bibel in einem modernen Anspiel. Heiterkeit und Freude war in den Gesichtern der jungen Leute abzulesen, die sich berufen fühlen, Christen wie Nichtchristen durch ihre Botschaft und der Suche nach dem Sinn des Lebens nachdenklich zu machen. Die Atmosphäre zeichnete sich durch Herzlichkeit aus. Und sicher fiel es dem Publikum am Ende schwer, den Weg nach Hause anzutreten.
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(Osterholzer Kreisblatt, 03.03.99)
Sie waren wirklich "irgendwie anders"
Tarmstedter Jugendchor zog in der Gnarrenburger Kirche 100 begeisterte Besucher in seinen Bann
Gnarrenburg (kaw). "Irgendwie anders" war das Konzert der 50 jungen Sängerinnen und Sänger vom Jugendchor Tarmstedt, die in der Gnarrenburger Paulus-Kirche rund 100 Besucher begeisterten. "Irgendwie anders" lautete auch der Titel des zweistündigen Programms, der einer Eigenkomposition der 22jährigen Chorsängerin Maren Dittmer entnommen war.
In jedem Fall ungewöhnlich war die bezaubernde Frische, mit der die 14- bis 39jährigen Ensemblemitglieder geistliche Gesänge aus Europa und Amerika präsentierten. Text- und Sketcheinlagen unterbrachen die musikalischen Beiträge, lockerten das Programm auf und sprachen das Publikum direkt an. Der Chor zog die Kirchenbesucher darüber hinaus nicht nur musikalischer Präzision und stimmlicher Kraft wegen in seinen Bann, sondern ermunterte sie bei mehreren Kanons wie "Die Herrlichkeit des Herrn" oder "In dir ist mein Leben" zum Mitsingen. Was auch prima klappte, wie Dirigent Wolf Warncke lobte.
Mit Standing Ovations bedankte sich das Publikum bei dem jungen Chor, der auf Einladung des Gnarrenburger Verkehrsvereins in der Paulus-Kirche gastierte. Nach der Zugabe "Gib mir den alten Glauben" verabschiedeten sich die Chormitglieder. Pastor Stephan Wiechert - von Holten bedankte sich herzlich für die musikalische Reise, auf der der Chor die Zuhörer in verschiedene Länder und verschiedene Kirchen mitgenommen hatte.
Kaum zu glauben jedenfalls, daß der vom Jugendkreis der Salemsgemeinde in Tarmstedt gegründete Chor erst 1994 zum ersten Mal auf Tournee ging. Mittlerweile sind fünf Programme entstanden, mit denen die jungen Leute auch in Ostdeutschland große Erfolge feierten.
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(Bremervörder Zeitung, 02.03.99)
Den "Zugang zum Evangelium" durch "zeitgemäße Texte" finden
Jugendchor Tarmstedt gibt Konzert "Irgendwie anders" in der Pauluskirche
Gnarrenburg (fs). "Irgendwie anders" lautete der Titel des Musikprogramms, das der Jugendchor Tarmstedt am Sonntag abend auf Einladung des Verkehrsvereins in der Gnarrenburger Pauluskirche zum besten gab. Daß dieser Name des Konzertes in der Tat Programm ist, stellte die bunt gemischte "Sängertruppe" eindrucksvoll unter Beweis.
Es waren hauptsächlich kirchliche Lieder, die der Chor am Sontag abend anstimmte. Daß es dennoch schwungvoll zuging, lag vor allem an der Auswahl relativ junger Stücke. Der Chor legt nach eigenen Angaben Wert auf eine Mischung aus neueren geistlichen Liedern, Spirituals und Klassik.
Bläser und die instrumentale Begleitung an Gitarre und Klavier setzten auch in Gnarrenburg das musikalische Tüpfelchen auf dem I.
Immer wieder waren die Konzertbesucher zum Mitsingen aufgefordert. Um sie noch besser in das Konzert einzubeziehen, wurden die einzelnen Lieder durch Zwischentexte der Sängerinnen und Sänger "anmoderiert".
Gegründet wurde der Jugendchor Tarmstedt im Oktober 1993. Mittlerweile blickt der Chor auf Konzerte auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zurück.
Die erste Vorsitzende des Gnarrenburger Verkehrsvereins, Annegret Pape, erklärte, dem Jugendchor gelinge es, Menschen durch zeitgemäße Texte "den Zugang zum Evangelium" zu weisen.
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(Wümme-Zeitung, 3. Wo. 1999)
Ein tolles Konzert für einen guten Zweck
Jugendchor Tarmstedt sang in der Wilstedter Kirche "irgendwie anders" - und dabei so gut wie immer
Wilstedt (jf). "Wer nicht da war, hat was verpaßt", bemerkte Zuschauer Heiner Dittmer begeistert nach dem Ende der gut 100 Minuten Spirituals und Kirchenlieder in der Wilstedter Sankt-Petri-Kirche. So mancher Besucher wird mit diesem Gefühl an das Konzert des Tarmstedter Jugendchores zurückdenken. In der vollbesetzten Kirche beeindruckten die Sängerinnen und Sänger bei ihrem Programm "Irgendwie anders" mit ebenso gekonnt wie abwechslungsreich präsentierten Stücken.
Mit einem gelungenen Auftakt - dem gemeinsamen Stück mit dem "Volltreffer"-Kinderchor, der bereits auf der jüngsten CD des Jugendchores seinen Platz gefunden hatte - stieg das 50köpfige Ensemble in das Programm ein. Die bemerkenswerte Mixtur der Stücke von der klassischen Bach-Motette "Singet dem Herrn" bis zum Spiritual "Sing Out" als zweite Zugabe, von der Vertonung des Psalms 34 "Ich will den Herrn loben alle Zeit" bis zum - von Maren Dittmer selbstkomponierten! - Titelstück des "Irgendwie anders"-Programms sorgte dafür, daß sich die mehreren hundert Zuhörer im Gotteshaus ständig gut unterhalten fühlen konnten.
Dabei verstand es der Chor hervorragend, auch die Besucher in den Sitzreihen in die musikalische Aktion einzubeziehen. Nicht nur der etatmäßige Dirigent und Organisator Wolf Warncke, sondern auch die Chormitglieder Gerd Schnackenberg, Maren Dittmer und Stephan Otten bemühten sich überaus erfolgreich, den einen oder anderen Kanon im Publikum anzustimmen, sie zum rhythmischen Klatschen oder zum Aufstehen zu animieren. Der Chor begleitete sich dabei quasi selbst - mit E-Piano oder Tamburin, mit Geigen, Gitarre oder Querflöte.
"Die Stimmung war sagenhaft", fand selbst der Dirigent persönlich. Auch wenn für gewöhnlich die Stimmung in Norddeutschland eher kühl ist, so Wolf Warncke, empfand er doch immer wieder eine besondere Atmosphäre - wie bei dem Bläserstück mit überaus eigenwilliger E-Piano-Begleitung oder bei dem Segenslied zum Abschluß des eigentlichen Programms. Die bewegende Stille am Ende des Lieds sei auch für ihn ein "beeindruckender Moment" gewesen, so Warncke.
Das positive Fazit wurde komplettiert von dem guten Zweck, dem der Erlös dieses Abends zufließen soll. Die stolze Summe von fast 1700 Mark kam durch die Kollekte zusammen. Der Betrag soll für ein Aufbauprojekt in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku verwendet werden. Die evangelische Kirchengemeinde Wilstedt hatte sich bereiterklärt, das Projekt der "Hermannsburger Mission" drei Jahre lang mit jeweils 3000 Mark zu unterstützen. Die Jugendchor-Aktion stellt für dieses noch in der Anfangsphase befindliche Vorhaben einen exzellenten Start dar.
Mit 50 Aktiven können die Organisatoren des Jugendchores auf einen recht großen Kreis von Aktiven zurückgreifen. Nachwuchs ist bei den Sängerinnen und Sängern im Alter von mindestens 14 Jahren aber jederzeit willkommen. Auch aus diesem Grund verkündete Warncke im Rahmen des Konzertes, daß am Sonnabend, 23. Januar, ab 14.30 Uhr eine Schnupperprobe für alle Interessierten im Gemeindehaus der Salemsgemeinde in Tarmstedt stattfinden soll. Noch am selben Abend findet ab 19.30 Uhr ein Konzert in der Allerheiligenkirche in Elsdorf statt.
Am Ende des Konzertes bekam eine Person im buntgemischten Zuschauerkreis noch ein besonderes Geschenk. Der ältesten Besucherin überreichten die Chormitglieder eine CD. Die 87jährige Dame zeigte sich erfreut und alles andere als ermüdet nach den fast zwei Stunden Musik der verschiedensten Arten: "Ich hätte noch länger zuhören können", beteuerte sie und teilte damit wohl die Meinung der meisten Zuhörer an diesem Abend.
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(Zevener Zeitung, 20.01.99)
Zuhörer honorierten mit Applaus Leistungen des Jugendchores
Das Konzert des Tarmstedter Jugendchores in der Wilstedter Kirche wird den Gästen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Wilstedt (jg). Lediglich Dirigent Wolf Warncke war zum Schluß ein wenig heiser; die rund 50 Sängerinnen und Sänger des Tarmstedter Jugendchores zeigten sich hingegen am Sonntag abend in ihrem Konzert in der Wilstedter St.-Petri-Kirche bis zur letzten Zugabe stimmlich in Hochform. Der Chor präsentierte - zu Beginn des Konzerts zusammen mit dem "Volltreffer"-Kinderchor - sein aktuelles Programm "irgendwie anders" und zog die Zuhörer damit in seinen Bann.
Nachdem die Musiker mit dem Lied "Licht der Welt" in die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche eingezogen waren, boten sie ein abwechslungsreiches Programm, welches zum Zuhören, einige Male aber auch zum Mitsingen, einlud. Letzteres fing gleich nach der Begrüßung mit dem Kanon "Die Herrlichkeit des Herrn" an.
Anschließend sang der Chor - teilweise von Instrumenten begleitet - moderne christliche Jugendlieder, Spirituals sowie zeitgenössische und klassische Musik in deutscher und englischer Sprache. Die Zeit zwischen den musikalischen Darbietungen nutzen die Jugendlichen immer wieder, um nachdenkliche Worte an die Gäste zu richten oder kleine Geschichten vorzuführen. Mit dem Segenslied und den beiden Zugaben "Old Time Religion" und "Sing out - the Lord is near" ging nach zwei Stunden ein Konzert zuende, welches die Besucher, der langanhaltende Applaus bewies es sicher, noch lange Zeit in positiver Erinnerung behalten werden.
Pastor Norbert Hintz verkündete, daß die Kollekte des Abends Günther und Regina Oborski zugute kommen wird. Das Ehepaar betreut in der aserbaidschanischen Hafenstadt Baku am Kaspischen Meer unter teilweise schwierigen Bedingungen, aber mit beachtlichen Ergebnissen eine Kirchengemeinde. So war einem Brief von Günther Oborski an die Wilstedter Kirchengemeinde zu entnehmen, daß beim dritten Weihnachtsgottesdienst, der in Baku gefeiert wurde, über 400 Menschen in der Kirche gewesen seien.
Der Jugendchor Tarmstedt ist übrigens derzeit auf der Suche nach neuen Sängerinnen und Sängern. Aus diesem Grund findet am Sonnabend, 23. Januar, ab 14.30 Uhr im Gemeindesaal der Salemsgemeinde eine "Schnupperprobe" statt, bei der Interessierte den Chor einmal aus der Nähe kennenlernen können. Notenkenntnisse sind für das Singen nicht erforderlich, viele Chormitglieder singen lediglich nach Gefühl. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht, nach unten schon. So sollten interessierte Jugendliche zumindest ihre Konfirmation abwarten, bis sie dem Chor beitreten.

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(Gemeindebrief Lindhorst Dez. 1998)
Jugendchor in Lindhorst
Von einem Freund war ich am 1. November zum Gottesdienst nach Lindhorst eingeladen worden. Etwas Besonderes sollte an diesem Sonntag in der Lindhorster Kirche stattfinden. Ein Jugendchor aus der Nähe von Bremervörde war eingeladen worden. Ich war neugierig darauf, was mich erwarten würde.
Im neuen Teil der Kirche hatte sich die Gemeinde versammelt, als 40 junge Leute einzogen und den Raum mit Gesang und Leben füllten. Die Zusammenstellung ihrer Darbietungen war überraschend; beeindruckend die musikalischen Möglichkeiten und schauspielerischen Fähigkeiten. Es gab auch eine Jonglage zu Szenen aus dem Leben Jesu.
Was diesen Gottesdienst so eindrücklich machte, war die innere Einstellung und Überzeugung, mit der die jungen Leute vom Glauben an Gott und Jesu sangen und erzählten. Man merkte ihnen an: das war nicht nur Programm, sondern die hatten etwas erlebt und wußten wovon sie sangen und sprachen.
Von Klassik über Spirituals und Jazz bis zu eigenen Kompositionen reichte das Repertoire, das mit viel jugendlichem Charme dargeboten wurde. Als zum Schluß die Chormitglieder sich um die Gemeinde herum aufstellten und uns den Segen Gottes zusangen, spürten wir: "Von allen Seiten umgibst Du mich ..."
Nach eineinhalb Stunden bedauerte ich, daß der Gottesdienst "schon" zu Ende war. Die Kirche verließ ich voller Freude. Für ihre Arbeit wünsche ich allen Mitwirkenden weiterhin soviel Begeisterung für Gott - und noch zahlreiche Konzerte. Diese Art der Verkündigung der "Frohen Botschaft" ist ansteckend, weil sie von Herzen kommt und zu Herzen geht. Vielleicht ließe sich hier etwas für unsere üblichen Gottesdienste lernen?

(Elisabeth Spier)

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(Infobrief d. landeskirchl. Gemeinschaften Deisterbezirk 12/98)
Irgendwie anders
"Wir hatten den Jugendchor Tarmstedt (Nähe Bremen) das zweite Mal in Völksen zu Gast. Dieser Chor besteht seit 5 Jahren, macht jährlich eine einwöchige Tournee durch Deutschland und hat eine bemerkenswerte Art und Weise, das Evangelium von Jesus dem Publikum zu bringen. Ausgezeichnete Tongebung, jugendliche Dynamik und ansteckende Freude, vielseitige Originalität in den Beiträgen und Überleitungen - instrumental, gesprochen, darstellerisch ... -, ein Programm von der schwierigen , gekonnt vorgetragenen Bach-Motette "Singet dem Herrn" bis hin zu Spirituals. Das nicht nur kirchliche Publikum in der vollbesetzten Völksener Kirche wurde in einer Weise bei einigen Liedern zum Mitsingen gewonnen, daß das kurze anfängliche Zögern rasch einer merklichen Freude am Mitsingen weichen mußte. Es war ein beeindruckender Abend." So hat Ralf Griethe seinen Eindruck wiedergegeben. Ich möchte dies noch ergänzen.
Gerade jetzt beim Schreiben höre ich zum x-ten Mal die CD des Konzerts. Den tiefsten Eindruck macht auf mich nicht die Qualität, Schönheit oder Vielfalt des Gebotenen. Es ist die Natürlichkeit und Kreativität, mit dem sich viele der 49 Chormitglieder einbrachten, z. B. mit hilfreichen Gedanken zu den Themen der Lieder. Es möchte neidisch machen, welche Vielfalt von Begabungen sich zeigten. Z. B. wechselten sich sowohl beim Dirigieren als auch dem Klavierspielen wohl 5 Jugendliche ab. Und alle hatten spürbar selbst Freude an den Liedern, und scheuten nicht den hohen Einsatz von wöchentlich 2 Stunden für's Chortreffen, einer Woche Urlaub sowie etwa DM 150,00 Kostenbeitrag für diese Tournee. Das Beeindruckendste war für mich, wie mich etliche Lieder innerlich ansprachen, daß in meinem Christsein oft "Ich selbst" und nicht mehr mein Herr und Heiland Jesus die Mitte ist. Und Jesu Leiden und Sterben, über das wir oft so gewohnheitsmäßig sprechen - oder auch nicht sprechen -, wurde sehr eindrücklich und ernst durch einen Jongleur mit Text- und Klavieruntermalung nahegebracht. Es ist mein Wunsch, daß mir dieses, was Jesus für mich und uns alle tat, sein Sterben und Siegen am Kreuz, nie Gewohnheit wird, und ich fähiger werde, überzeugend und kreativ davon weiterzusagen.

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(Zevener Zeitung, 19.12.98)
Cantemus Omnes lädt verschiedene Chöre zum deutsch-niederländischen Weihnachtssingen in die Zevener St. Viti-Kirche ein
Zeven (mlw). Am Mittwoch erlebte Zeven unter der Federführung von Cantemus Omnes, mit Jeanette Wibier an der Spitze, ein vorweihnachtliches Glanzlicht. In der St. Viti-Kirche waren zu einem deutsch-niederländischen Adventssingen der Jugendchor Tarmstedt, die Barbershop Belles, die Sopranistin Annette van Alteren, der neu gegründete Kinderchor unter Leitung von Louise Eekhoudt, das Duo Jan Schutte (Flöte) und John van Eck (Klavier) zusammengekommen. Bis auf den letzten Platz war die Kirche bei der Begrüßung des deutschen Pastors Rosenfeld, und bis zur Verabschiedung durch den niederländischen Militärseelsorger Jan Schutte besetzt. Das Niveau der Chöre und Gesangsgruppen reichte weit über Normalmaß hinaus. Der Jugendchor Tarmstedt bestach durch außerordentliche saubere Einsätze, hohe Modulationsfähigkeit und präzise Tempi. Die Barbershop Belles legten Gold in ihre Kehlen und gemäßigtes Temperament an den Tag. Cantemus Omnes jubilierte unter anderem in akzentfreiem Deutsch "Kommet ihr Hirten" und Annette van Alterens Sopran wirkte durch die saubere Artikulation und lupenreinen Einsätzen glockenhell und klar. Jeannette Wibier ordnete sanft die musikalische Begleitung der Stimme von Annette van Alteren unter. Louise Eekhoudt eroberte mit ihrem Kinderchor, der seinen ersten öffentlichen Auftritt bestritt, das Publikum im Sturm. Die Zahnlückentruppe begeisterte durch Unbefangenheit. Einen niederländischen vorweihnachtlichen Gassenhauer schmetterten die selbstbewußten kleinen Mädchen und Jungen ohne erkennbaren Anflug von Lampenfieber den Zuhörern entgegen. Es war ein hinreißend schöner Konzertabend.

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(Zevener Zeitung, 11.11.98)
Neun Tage, acht Konzerte - Jugendchor absolvierte Tournee
Tarmstedt (ba). Was andere in einem Jahr nicht schaffen, absolvierte der Tarmstedter Jugendchor auf seiner jüngsten Tournee innerhalb von neun Tagen. Die jungen Leute traten insgesamt achtmal mit ihrem Programm "Irgendwie anders" auf. Unter anderem führte sie die Reise nach Celle, Göttingen, Hattingen und Marburg. Daß die Tour ein Erfolg war, erkennen die Sänger schon an den hohen Verkaufszahlen ihrer neuen CD, die überall reißenden Absatz fand. Die Bürger Tarmstedts müssen noch etwas warten, um wieder einmal in den Genuß ihres Jugendchores zu gelangen. Die Nachwuchs-Pavarottis planen für den Januar einen Auftritt in der Martin-Luther-Kirche. Bis dahin müssen sich ihre Fans mit der CD begnügen. Die ist bei Lutz Henne (Tel. 04283/1225) oder bei "Buch und Papier Winter" in Tarmstedt erhältlich.

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(Wümme-Zeitung, 11.11.98)
Jugendchor Tarmstedt hatte viel Erfolg auf seiner Konzerttour
Sängerinnen und Sänger waren neun Tage lang unterwegs und stellten neues Programm "Irgendwie anders" vor / Acht Auftritte in Kirchen
Tarmstedt (wy). Die Zuhörer gingen mit, waren so beeindruckt vom achtstimmigen Lied "Holy Radiant and Light" aus der russischen Kirchenmusik, daß sie das Klatschen unterließen. Statt dessen schnippten sie mit den Fingern, als Dirigent Wolf Warncke sie bei den Zugaben dazu aufforderte. Solche Szenen erlebte der Jugendchor Tarmstedt laut Bericht seines Leiters auf einer Konzertreise durch Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen häufiger. Auf der Tour hat das Ensemble sein neues Programm "Irgendwie anders" präsentiert. Es war die fünfte Konzerttour der 1993 gegründeten Singgemeinschaft, die auf der Reise ihren fünften Geburtstag feierte. Dazu hatten einige Chormitglieder eine CD mit Liedern, Gags und auch mißlungenen Beiträgen zusammengestellt.
Untergebracht waren die Sängerinnen und Sänger meistens in Privatquartieren. Kontakte waren auch dadurch entstanden. daß zum Beispiel die Eltern einer Sängerin nach Hattingen gezogen waren und dort den Auftritt organisiert hatten. Nach Völksen bei Springe war ein ehemaliger Tarmstedter umgezogen. Dort sang der Chor am Reformationstag. In Lindhorst bei Stadthagen ersetzte das Konzert den Gottesdienst. In der Nähe dieses Ortes wohnt der ehemalige Tarmstedter Lehrer Christian Meyer, der nun einige seiner Schüler wiedersah.
Das aktuelle Programm des Tarmstedter Jugendchores umfaßt ein klassisches Stück und auch Spirituals. Dargeboten werden Teile aus der doppelchörigen Bach-Motette "Singet dem Herrn" und die Spirituals "Old Time Religion" und "Daniel". Ein Drittel der Songs wurden auf der Tournee in englischer Sprache vorgetragen. Mit Gitarre, Trompete, Posaune, Geige, Querflöte und Kongas wurde der Gesang unterstützt.
Während der Konzerte forderte Chorleiter Warncke die Zuhörer häufig auf, aufzustehen und mitzusingen. In Dreihausen freute sich ein Besucher schon auf den Auftritt der Tarmstedter im nächsten Jahr, und ein Amerikaner lobte den Gospelgesang.
Die fast täglichen Auftritte machten dem gemischten Chor nicht so viel aus wie der Regen, der sie ständig begleitete. Hustenbonbons und Halstücher hatten Hochkonjunktur. Dennoch wurden einige Sängerinnen und Sänger heiser. Es traf vornehmlich die Oberstimmen. Manchmal mußten die Lieder, insbesondere bei den Zugaben, darauf eingestellt werden. Wer den Chor mit seinem neuen Programm in Tarmstedt hören möchte, wird dazu übrigens im Januar Gelegenheit haben.

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(Neue Deister-Zeitung, 45. Wo. 1998)
Jugendchor-Musik war Balsam für die Ohren
Auch schauspielerische Elemente mit eingebracht
Völksen (si). Im Rahmen seiner 4. Jahrestournee gastierte am Wochenende der Jugendchor Tarmstedt in der vollbesetzten Völksener Johanneskirche. Eine Veranstaltung der Landeskirchlichen Gemeinschaft, die allgemein von den Zuhörern als Balsam für die Ohren empfunden wurde.
Wie schon im Vorjahr übten die etwas 45 Schüler und Studenten des Chors mit ihren überwiegend biblischen Themen eine unwahrscheinliche Ausstrahlungskraft auf das sachkundige Publikum im ehrwürdigen Völksener Gotteshaus aus. Diesmal schien es, als hätte sich diese Feststellung noch verstärkt. Ralf Griethe als Organisator des Konzertes führt das unwahrscheinlich große Interesse auch von auswärtigen Besuchern auf Mund-zu-Mund-Propaganda zurück: "Es muß sich doch vom letzten Gastspiel im Vorjahr herumgesprochen haben."
Die Stärken der jungen Leute, die unter Leitung von Wolf Warncke zum Auftakt im Kerzenschein vor den Altar traten, zeigten sich sowohl durch rhythmischen Stimmwechsel wie auch durch Vielfalt in der sprachlichen Gestaltung der Vortragsfolge. Sie kam besonders durch schauspielerische Elemente zum Tragen. Überaus gut kam bei den Zuhörern ebenfalls der Einbau eines Jongleurs an, der mit Bällen die Bandbreite der von Bachschen Kompositionen bis hin zu Spirituals reichenden biblischen Vortragsfolge optisch beeindruckend in schauspielerische Bewegung umsetzte.
Die Begrüßung hatte Ralf Griethe von der Landeskirchlichen Gemeinschaft Völksen übernommen und stellte den Chor aus dem Hamburger Raum vor. Untergebracht waren die jungen Leute - wie schon 1997 - in Gastfamilien. Griethe knüpfte vor Jahren erste Kontakte zum Dirigenten, den er zuletzt bei einem A-capella-Konzert in Hameln besuchte. Zugaben bereicherten die Völksener Darbietungen, die von allen im Gotteshaus mit viel Beifall bedacht wurden. Mit einer Andacht zum Reformationstag trug Pastor Beubler zur Einstimmung des Abends bei.

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(geschehen am Do., 05.11.98)
--Tatsachenbericht--
Tarmstedt (wdw). Im Musik/Religions-Unterricht der 5. Klasse in Tarmstedt an der Orientierungsstufe nimmt Lehrer Heinrich Henkhus das Thema "Neue CD des Jugendchores Tarmstedt". Dazu hat er die einzelnen Fotos aus dem Booklet der CD auf zwei Folien gebracht und per Overhead-Projektor an die Wand geworfen. Die einzelnen Mitwirkenden werden vorgestellt (da ja unter jedem Foto der Name zu sehen ist). Dann werden 5 bis 6 Lieder eingespielt (z. B. "Bahnt einen Weg" mit Hinweis auf den Volltrefferchor und das Segenslied).

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(Schaumburger Nachrichten, 05.11.98)
Gottesdienst mal "Irgendwie anders"
Lindhorst. (nsl/Siebörger) 45 junge Sänger aus Tarmstedt (Kreis Rotenburg-Wümme) waren am Sonntag in der Lindhorster Sankt-Dionysius-Kirche zu Gast. Der Jugendchor beendete damit seine Herbsttournee unter dem Titel "Irgendwie anders". So wurde denn auch der Sonntagsgottesdienst anders gestaltet als gewohnt. Die Bandbreite des Chores reichte über Gospel und Jazz bis hin zum Barock. Dazwischen wurde auch die Gemeinde zum Mitsingen eingeladen. Kurze Anspiele und eine Vorstellung des Jongleurs Steffen Sorgatz sorgten für Abwechslung im Programm. Der Jugendchor Tarmstedt besteht seit fünf Jahren. Unter der Leitung von Wolf Warncke gehören ihm 55 junge Leute an. Die Herbsttournee hatte den Chor zuletzt durch Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen geführt.

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(28.10.98)
45 junge Chorsänger begeisterten die Zuhörer in der Immanuelskirche
Zweites Chorkonzert des Tarmstedter Jugendchores in Groß Oesingen
Groß Oesingen (jk). Mit modernen Kirchenliedern, Gospels, Spirituals und einem klassischen Werk, dem Schluß der Johann-Sebastian-Bach-Motette "Singet dem Herrn", begeisterten 45 junge Chorsängerinnen und -sänger am Sonnabend in der Immanuelskirche von Groß Oesingen ein überwiegend jugendliches Publikum. Für den Jugendchor aus Tarmstedt, in dem Schüler, Krankengymnastinnen, Ingenieure, Studenten, Hausfrauen, Betriebswirte und andere Berufsgruppen singen, war es bereits das zweite Konzert in Groß Oesingen.
Denn: Die engagierten Chorsänger, die sich derzeit auf einer Tournee durch Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen befinden, begannen vor Jahren genau dort ihre Karriere. "Irgendwie anders" war das Programm überschreiben, das der Laienchor lebendig über die Bühne brachte. Dies betraf sowohl die Auswahl der Stücke (zum Beispiel die moderne Vertonung des 34. Psalms von Berthold Engel sowie "Old Time Religion" von Moses Hogan) als auch die Vielfalt der eingesetzten Musikinstrumente (E-Piano, Posaunen, Gitarren, Geige, Querflöte) und der ständige Wechsel der Klavierspieler. Die Zuhörer wurden eingeladen, das ungewöhnliche (eben "irgendwie andere") Konzert durch den gemeinsamen Gesang von Chor und Konzertbesucher mitzugestalten, wie das Bläserstück "In dir ist mein Leben". Auch ein modernes Singspiel, das an die biblische Geschichte vom reichen und betrügenden Zöllner Zachäus erinnerte, der seiner Habgier wegen keine Freunde findet bis er Jesus kennenlernt, berührte das Thema "Irgendwie anders". Nach dem Segenslied "House Of Truth" endete das knapp zweistündige Chorkonzert mit dem Auszug: "We're Marching In The Light Of God".

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